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Yahoo's a mess - Jetzt weiss ich warum

Heute habe ich bei uns im Kaffeeraum dieses Poster gesehen.

Yahoo's a mess

Jetzt weiss ich warum Yahoo so ein Chaoshaufen ist und (bisher*) keine kohärente Strategie** hat(te). Das Poster von aktuellen Yahoo Projekten und Firmen sieht aus wie ein Web 2.0 Logofriedhof. Beim genaueren Hinschauen sieht man dann so unterschiedliche Themen wie verteilte, skalierbare Storage (Hadoop), eine Event-Website (Upcoming) und ein Geo-Experiment (Fire Eagle) dicht beieinander. Kann sein, dass sie bei Yahoo eine (Marken-)Strategie haben bei der so unterschiedliche Dinge zusammenpassen. Für den Normalsterblichen erschliesst sich der tiefere Grund nicht.

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*) Vielleicht wirds besser mit der neuen Chefin Carol Burtz, wobei sie sich für's erste Jahr ein B-Minus erteilt
**) Ich bin der Meinung, dass eine Strategie auf ein A4 Blatt passen muss. Warum? Sie muss einem gewöhnlichen Mitarbeiter oder Interessierten einfach und schnell erklärbar sein. Sonst wird ein Mitarbeiter sie nie selber leben und ein Interessierter nie verstehen was das Unternehmen eigentlich will und für was es steht.

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Today in: Geneva

Today I do something special: I am invited to hold a seminar on virtual organizations at my alma mater, the Université de Genève, for their HEC MBA Course

The course slides are to be found here (pdf, 10 MB). The framework discussed may be found here (pdf, 480Kb). The ground rules discussed may be found here (pdf, 140Kb)

 

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Fokus auf Mitarbeiter: Ohne sie funktionierts nicht

Auf unserem Nektoon Blog veröffentlichen wir eine Serie über skalierbare Startups - How to build a scalable startup. Bereits erschienen: Organisation sind wie ein Stück Butter und neu Fokus auf Personen: Ohne sie funktionierts nicht.

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V*(1+I+P) = überdurchschnittliche Resultate

Warum erreichen wir mehr, wenn uns unser Beruf mehr ist als Arbeit, unsere Tätigkeit uns interessiert und wir stolz sind auf das, was wir machen? 

Auf dem Nektoon Blog versuche ich ein paar Antworten zu geben.

Konklusion für Eilige: Es lohnt sich in jedem Fall aus einer Tätigkeit eine VIP (1) Tätigkeit zu machen. D.h. Arbeit (V), mit dem Interesse in die Arbeit (I) und dem Stolz auf die Arbeit (P) multiplizieren zu können. 

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E = T*Ex

A little exposé on Experience equaling Time times Exposure over on the Nektoon Blog.

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Grübel, die Dampfwalze und Chocolat Suisse

Grübel also soll’s richten. Im Nachgang ärgere ich mich, dass ich nicht vorher darauf gekommen bin. Anforderungsprofil „intakte Reputation“, „Führungserfahrung als CEO einer Grossbank“, „gewandt im Erhalten von Boni“. Da gibt’s nicht viele Personen. Klar kommt vom Erzfeind, aber besondere Zeiten verlangen besondere Massnahmen (ausser bei der Mäßigung der Boni).

Grübel also eine natürliche Wahl.

Grübel hat ganz sicher einen perfekten Sinn für Timing. Zweimal schon ist er zwei Jahre vor dem großen Krach ausgestiegen. Damals als er gegen den Leithammel der Chocolat Suisse & Winistörfer Gemüsehandel AG in der Ausmarchung um seinen Job verloren hat (Er als lifelong Chocolatier...). Er hatte einen Gemüseberater als Chef vor die Nase gesetzt bekommen. Das kann bei den heiklen Chocolatrezepturen nicht gut gehen.  Im Buch „Mit festem Schritt zum Abgrund“ wird er liebevoll so beschrieben: „Der Einfachheit halber wollen wir auch ihm einen Namen geben und passend wäre wohl “Die Dampfwalze“, da Dampfwalzen über einen kleinen Führerstand verfügen, eine sehr direkte, mechanische Schaltung aufweisen, fürs Grobe gebaut und nicht geeignet sind, sich um die Details zu kümmern, die unter die Walze kommen.“

Zwei Jahre später wurde er aus dem Vorruhestand zurückgeholt, lernte gerade genug vom Gemüsegeschäft, um es gewinnbringend verkaufen zu können und konzentrierte sich fortan wieder auf die Herstellung von global geschätzter Schokolade (und das regelmäßige und rege Naschen in den Schokitöpfen).

In besagtem Buch wird sein Wirken so beschrieben: „Nach der ersten Phase, in welcher das Porträt der Dampfwalze in sämtlichen  Tageszeitungen und Wochenillustrierten auftauchte, zog er sich ins stille Kämmerlin zurück und legte für sich das weitere Vorgehen fest. Wie immer in schlechten Zeiten und bei fehlender Kommunikation machten diverse Gerüchte die Runde. [...] Im Sinne eines Untergrundkämpfers nach dem Motto „jeden Tag einen Anschlag“ macht er sich daran, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mindestens wöchentlich zu beunruhigen und vor den Kopf zu stossen.“

Auf dem Höhepunkt der globalen Chocolat-Hausse (Ausser in der Zentralafrikanischen Republik wo klimatisch bedingt wenig Schoki verkauft wird) stieg er aus und verschrieb sich wieder mit mässigem Erfolg der Reduktion seines Golf-Handicaps.

Jetzt ist er zurück. Soll die Schokifabrik wieder aufrichten. Zu alter Grösse zurückführen. Well, let’s see... Ich wünsche ihm gutes Gelingen. Zu viel steht auf dem Spiel für den Werkplatz Schweiz.

Mein Tipp: Wenn er das nächste Mal aussteigt, dann sollte man mitaussteigen und die Aktien verkaufen. 

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Kurrer & Rohner: Please go!

Während Jahren sassen diese Herren in der Konzernleitung der UBS und haben andere darüber belehrt, dass unternehmerisch Handeln, Vertrauen und Verantwortung zentral sind im Geschäftsleben. Heute haben sie bei der UBS CHF 20 Mia. Verlust für das Jahr 2008 veröffentlichen müssen (Wie im Detailhandelsgeschäft mit 19,697 angeschrieben anstatt 20 weil's billiger tönt).

Gleichzeitig versuchen sie mit einer Lawine von Zahlen darüber hinwegzutäuschen, dass sie noch immer viel Geld in Form von nicht notwendigen Ausgaben abfliessen lassen (aka überzogene Strategie, Boni, viel zu hohe Löhne, etc. etc.). Nichts von unternehmerischen Handeln.

Das Vertrauen in die UBS ist weg. Letzten Herbst habe ich an Rohner einen Brief geschrieben mit einer Frage: "Erklären Sie mir weshalb ich UBS Kunde bleiben soll". Eine Antwort habe ich erst auf nochmaliges Nachfragen erhalten und die Antwort war "more of the same" zur UBS und keine (richtig, keine) Aussage warum ich Kunde bleiben soll. Keine Grundlage für einen vertrauensvollen Neuanfang.

Herr Kurrer besonders hat uns en grand public immer wieder Vorträge darüber gehalten, dass man Verantwortung wahrnehmen muss (In die gleiche Kategorie gehört Herr Kielholz, der die grundsolide SwissRe in ein Kasino verwandelt hat, damit abgestürzt ist und sie jetzt an Warren Buffet verscherbeln muss). Jetzt wäre es an der Zeit wirklich Verantwortung zu übernehmen.

Gentlemen: Please go!

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Heute in: Oberhofen am Thunersee

Für ein P+S GL Meeting bin ich heute mal wieder im schönen Oberhofen. Bekanntlich handelt es sich bei P+S um ein Joint-Venture, deswegen ist das Thema Kooperation immer hoch auf der Agenda. Heute also spielen wir zusammen Tischtennis, um das Gemeinsame zu fördern.

Heute in: Oberhofen am Thunersee

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Leseempfehlung

Dass der Economist seit bald 20 Jahren zu meiner Wochenendliebliengslektüre zählt, ist wohl bekannt. Eigentlich lese ich den Economist lieber in gedruckter Form. Seit der Einführung der Farbe im redaktionellen Bereich zwischendurch etwas weniger gern. Nicht wegen der Farbe, aber weil mit deren Einführung auch eine sprachliche Anpassung erfolgte: Etwas weniger Britischer Witz, etwas mehr geglättetes globales Englisch.

Angesprochen durch das Abo-Verlängerungsangebot um drei Jahre (Irgendwoher kenne ich doch 3-Jahres Verträge...) hab ich mich mal wieder auf der Website umgeschaut und vier aktuelle Lesetipps gefunden:

  1. Warum es jetzt gerade erst recht sinnvoll ist ein Geschäft aufzumachen: Folge Felix Dennis (einem kontroversen englischen Geschäftsmann)
  2. Management Inertia: Oder warum Manager meistens nicht reagieren und wenn dann zu spät und falsch
  3. Dabbawala oder was das Äquivalent des Pizza-Blitzes aus Mumbai uns zum Thema Logistik zu sagen hat
  4. Die Kallery ist ein garantiertes Schmunzeln
Happy reading.
 
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Heute in: Ponte Tresa

Alle paar Monate machen wir bei local.ch ein sogenanntes Mash-Up Meeting. Genau wie es die Wiki Definition meint, mixen und fügen auch wir bestehende und neue Dinge in neuer Form zusammen. Diesmal machen wir das in Ponte Tresa im Tessin. Schön ist es hier allemal...

Mashing Up Ponte Tresa

... und produktiv auch...

Mash-up in Ponte Tresa


Wir haben eigentlich nur gute Erfahrung mit dieser Form von Meeting gemacht. Sie ist Teil unserer Überzeugung, dass wir ein Projekt wie local.ch mittels neuen Organisationsformen effizienter, erfolgreicher und letztlich für den Nutzer besser und für uns als Umsetzungsteam befriedigender gestalten können.

Wie sieht so ein Mash-Up aus? Am ersten Tag gibts jeweils einen Überblick über den aktuellen Stand, danach eine Serie von Workshop Sessions zu verschiedenen Themen. Diese werden im Plenum vorgestellt und diskutiert. Am Abend kommt das Soziale ganz sicher nicht zu kurz... Der nächste Tag steht unter Aspekt "Ausblick": Wir schauen nach vorne und fixieren die wesentlichen Linien für die nächsten Monate.

So haben wir innerhalb kurzer Zeit das ganze Team auf gleicher (hoher) Flughöhe und können fokussiert an die Umsetzung gehen ohne Zeit zu verlieren und unnötigen Abstimmungsgeschichten, die meist frustrierend und wenig zielführend sind.



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