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Mapper - Endlich wissen wo die Einladung stattfindet

Das Problem kennen wir doch alle: Wir verabreden uns im Freundeskreis für ein Skiwochenende in den Alpen. Der Organisator kuckt für Unterkunft und Restaurant. Für Hans, der keine Skis hat, sucht er noch einen Skiverleih aus. Und jetzt? Eine grössere Copy / Paste Übung, um alles in ein Wordfile zu packen und an die Teilnehmer verschicken? Kein sehr effizienter Weg.

Doch ab sofort gibts eine praktische Lösung: Mapper.ch. Mit wenigen Mausklicks kann das Skiweekend direkt auf einer Karte festgehalten werden. Ein Pin für das Hotel, einer fürs Restaurant und für den Skiverleih. Click, click, click und schon kann die Karte an alle Teilnehmer verschickt werden.



Einfach mal ausprobieren!
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Das Jahr 2008


Erkennt ihr etwas auf diesem Bild? Ich auch nicht. N.E.O. aber - nein hat nichts mich Matrix zu tun - hat den Weltuntergang grad noch mal verschoben. Deswegen können wir also getrost mit unserer Zeit etwas anfangen.

Was 2008 alles so passiert? Ich halte es da mit Einstein, dem folgendes Bonmot zugeschrieben wird: "Das einzig sichere was sich über die Zukunft sagen lässt, ist dass sie unsicher ist."

Im übrigen haben andere bereits verschiedentlich voraussagen gemacht. Zum Beispiel hier, hier und hier.

Zwei Themen scheinen mir bei den Voraussagen besonders spannend: Location & Semantics. Bei beiden Themen stehen wir erst am Anfang der Innovationskurve.

Verortung als Schlüssel der Darstellung, wie das die vielen Local Search Applikationen tun. Die meisten frühen Plattformen, z.B. search.ch, maps.google, local.ch nutzen die Verortung passiv. D.h. der/die NutzerIn sagt uns wo sie ist, oder in welchem Gebiet sie sucht. Das aber ist der der Anfang. Interessant wären z.B. automatische Erkennung des Standortes - Location Based Services.

Das Jahr 2008 wird hier einiges in Bewegung sehen. Die Mobile Operators werden endlich erkennen, dass ihre bisherigen Strategien der geschlossenen Handy-Plattformen sie in etwa die Position von AOL und CompuServe Mitte der Neunziger Jahre geführt haben.

Der nächste Schritt ist Semantics. An vielen Stellen beginnt das Internet seinen eignen Kontext kennenzulernen. Die Idee mit semantischer Information den Inhalt anzureichern, beginnt sich 2008 endlich durchzusetzen. Im Kleinen sind Microformats ein ganz guter Anfang. So kann z.B. auf guide.local.ch der Film A Bands Visit (empfehlenswert) direkt in den Kalender eingetragen werden.

Dies ist ein erster kleiner aber entscheidender Schritt: Noch immer ist Information auf einer Webpage wie "gefangen". Sie wird zwar proper dargestellt, aber ich kann sie nicht direkt in anderen Applikationen weiterverwenden. Diese Fluidization von Information ist in meinen Augen eines der nächsten ganz grossen Themen im Web.

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Frage: Was machen im Angesicht einer echten Herausforderung? Antwort: Stockdale Paradox!

Der lokale Suchen & Finden Markt, bis vor kurzem weltweit von den Gelben Seiten Verlegern dominiert, befindet sich in einem profunden Umbruch. Das Internet ist schuld. Einmal mehr.

Dieser lokale Suchen & Finden Markt ist heute das Ziel von gerade ein paar der weltbesten Firmen. Eine davon - no prizes for guessing that's Google - will sogar ihren europäischen Hauptsitz nach Zürich verlegen. So quasi vor unsere Haustür.

Für Suchmaschienenbetreiber ist dieser Markt der nächste logische Schritt: Die grossen Werbetreibenden sind irgendwann abgeschöpft und wie die OECD (pdf, 3.7MB) zu berichten weiss, werden irgendwo zwischen 50% bis 60% der ökonomischen Aktivität durch Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) geleistet. Es ist also sehr interessant in diesem Markt spezifische Angebote zu machen. 

Deswegen jetzt den Kopf hängen lassen? Nein! In dem Zusammenhang ist mir vor kurzem wieder einmal folgende Passage begegnet: Im Buch "From Good to Great" von Jim Collins (Wer das Buch jetzt noch nicht gelesen hat, dem sei's echt empfohlen) beschreibt er eine Konversation mit Admiral Jim Stockdale.

Jim Stockdale sass acht (8!) Jahre im berüchtigten Hanoi Hilton in vietnamesischer Kriegsgefangschaft. Viele Kriegsgefangene starben während der ersten Monate ihrer bitteren Gefangenschaft. Wie hat er acht grauenhafte Jahre überlebt?

Stockdale beschreibt das so:

“I never lost faith in the end of the story. I never doubted not only that I would get out, but also that I would prevail in the end and turn the experience into the defining event of my life, which, in retrospect, I would not trade.”

Unglaublich. Acht Jahre Folter und trotzdem nie den Glauben an das Gute Ende der Geschichte verloren. Warum hat er das geschafft und die anderen Mitgefangen oft nicht?

“The optimists. They were the ones who said ‘we’re going to be out by Christmas’. And, Christmas would come and Christmas would go. Then they’d say, ‘We’re going to be out by Easter.’ And Easter would come, and Easter would go. And then Thanksgiving, and then it would be Christmas again. Then they died of a broken heart.”

Auf der einen Seite ein felsenfester Glaube an ein gutes Ende der Tortur, anderseits aber eine genau so klare Auseinandersetzung mit den nakten und harten Tatsachen? Stockdale sagt dazu:  

“You must never confuse faith that you will prevail in the end – which you can never afford to lose – with the discipline to confront the most brutal facts of your current reality, whatever they might be.”

Mit diesen auf den ersten Blick widersprüchlichen Aussagen gleichzeitig seinem Bewusstsein, hat er überlebt. Ich denke es ist - wenn auch unvergleichlich weniger schlimm - ähnlich bei unserer Herausforderung: Wir kennen unser Ziel; der Weg dahin ist äusserst risikoreich und wir werden gewinnen.

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Heute in Barcelona: EADP Konferenz

In Barcelona findet die EADP Konferenz Directories 2.0 statt. Wie eine Branchenkonferenz halt so ist: Die Branche erzählt sich selber tolle Geschichten aus der Branche. Und der Gelben Seiten Branche geht es (noch) gut. D.h. die Print Umsätze sind nach wie vor hoch und die EBIT Resultate halt eben sehr erfreulich.

Was mich erstaunt, ist der Umgang der Branche mit dem Online Thema. Es ist zwar überall dick auf der Agenda und ein grosser Teil jedes Vortrags. Doch keiner der Präsentatoren geht konsequent mit Thema um. Sie diskutieren Online unter dem Aspekt wie kann ich meinen Printumsatz ins Online Zeitalter retten. Bisher habe ich leider nichts gehört, dass jemand aufsteht und das Geschäft radikal auf Online umstellt. In dem Sinn wieder mal eine Lektion in Sachen Innovators Dilemma wie von Clayton Christensen beschrieben.

Oh, und der Beweis, dass wir wirklich da sind und aufpassen (S'od of) ist hier.
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Wo in der Nähe von Superman ist Krypton?

Superman kommt vom Planeten Krypton und ist eigentlich ein Comics. Vonwegen! In der Schweiz lebt Superman in Plan-les-Ouates bei Genf! Und noch besser, zwar nicht um die Ecke, aber die Botschaft von Krypton gibts in Rugell am anderen Ende der Schweiz. Damits Superman einfach hat Heim zu finden, haben wir bei local.ch die praktische Umkreissuche eingeführt. So findet Superman in seinem Detaileintrag mit einer einfachen Suche die heimatliche Botschaft.



Und das funktioniert nicht nur für Superman, sondern für für Katzen und Mäuse, für Räuber und die Polizei, für Selz und Salz und sicher viele andere Kombinationen! Einfach mal ausprobieren!
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Local Search is an active industry...

In Germany a new portal does local videos, actually only local videos. Their claim: This is the modern version of the yellow pages. See yourself at gelbeseiten.de.

Another portal actually goes fully fledged on the combination of User Generated Content and fancy Web 2.0 features. See yourself at UndDu.de.

And as last item: The Web 2.0 express seems to be a rather elitist affair. The Pew Report indicates at least exactly that in the United States. Worth a read here.
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local.ch feiert Geburtstag

Heute ist ein grosser Tag. local.ch - mein Arbeitgeber - feiert heute den ersten Geburtstag!

Vor genau einem Jahr haben wir Abends den Knopf gedrückt und die neue regionale Suchmaschine live geschaltet. Nach nur gerade 4 Monaten war's soweit. Seither haben wir vom local.ch Team fröhlich weitergewerkelt und weitere Teile wie die Fundgrueb oder die Autobörse live geschaltet. Dazu auch das eine oder andere innovative Feature.

Etwas hat mich ganz besonders in den letzten Monaten berührt: An local.ch arbeitet ein breites Team von talentierten KollegInnen von verschiedensten Firmen: Autobörse, ConsultasEurospider, Fundgrueb, Liip, LTV, namics, Zeix und natürlich wir selber. Normalerweise ein ziemlich übles Szenario mit so vielen Mitarbeitern von so vielen unterschiedlichen Firmen. Das kann nur schief gehen, ist eine etwa gehörte Aussage. Doch es geht nicht schief. Im Gegenteil: Ein paar wenige Grundregeln (unter anderem hier beschrieben), unsere Leidenschaft für lokales Suchen und Finden, der richtige Mix aus talentierten KollegInnen und die richtige Organisation können Grosses bewirken. In unserem Kontext ist 1 + 1 eben 3.

Prosit und auf weiteres gutes Gelingen!

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Google zu mächtig?

Die neue Business Week vom kommenden 9. April hat Google und der Marktposition von Google die Cover Story gewidmet. Kernaussage: Google ist nach nur 9 Jahren zu einer unglaublich mächtigen Firma geworden. Und immer wieder beobachtet in jedwelchen Ökosystemen: Sobald eine Spezies zu mächtig wird, verwandelt sich der Erfolg in sein Gegenteil. Im Ökosystem tauchen Alternativen auf. Der Artikel nennt einige Beispiele im Bereich Advertising Networks.

Der interessanteste Ansatz steht am Schluss formuliert als Paradox: Wie geht Google damit um, dass ihr Erfolg zwar auf allmächtigen Algorithmen fusst, allerdings diese völlig wertlos sind ohne Millionen von Menschen, die sich im Internet einbringen und austauschen?

"It's not just about click-through on an ad, it's about humans."

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Heute auf dem Uetliberg

Anstatt Wochenende zu machen, sind wir heute auf dem Uetliberg. Wir? Warum Uetliberg? Der Reihe nach...

Wir das sind Jan, Peter, Felix, Ben, Christoph, Kay und ich. Eine coole Gruppe... die sich entschlossen hat, sich einen Samstag lang hier auf dem schönen Uetliberg ein paar Gedanken zu machen über was wohl... Local Search natürlich. Und das Local Search wirklich interessant ist, zeigt zum Beispiel die Zahl, dass bei Yahoo von 100 Queries im Schnitt 26 Local Search Queries sind. Und dass dies ein interessanter Markt ist zeigt die eben verlinkte Query:

Bin gespannt auf den Rest vom Tag...

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Things are moving fast in the local market space

Within a couple of weeks in two key markets things move fast. As reported by the Australian newspaper Google recently launched Google Maps Australia (aka Local Google). Jointly with News Corp. the venture will profit from truelocal.com.au database. No prizes for guessing that the venture will start to sell local ads soon, either in self service mode through Google or through the News Corp. local sales teams.

On just about the same moment in Germany Heise reported that Google is in talks with GoYellow. And as usual nobody wants to say anything.

So within a matter of just a few days the local search landscape changed once again.

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