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Yahoo's a mess - Jetzt weiss ich warum

Heute habe ich bei uns im Kaffeeraum dieses Poster gesehen.

Yahoo's a mess

Jetzt weiss ich warum Yahoo so ein Chaoshaufen ist und (bisher*) keine kohärente Strategie** hat(te). Das Poster von aktuellen Yahoo Projekten und Firmen sieht aus wie ein Web 2.0 Logofriedhof. Beim genaueren Hinschauen sieht man dann so unterschiedliche Themen wie verteilte, skalierbare Storage (Hadoop), eine Event-Website (Upcoming) und ein Geo-Experiment (Fire Eagle) dicht beieinander. Kann sein, dass sie bei Yahoo eine (Marken-)Strategie haben bei der so unterschiedliche Dinge zusammenpassen. Für den Normalsterblichen erschliesst sich der tiefere Grund nicht.

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*) Vielleicht wirds besser mit der neuen Chefin Carol Burtz, wobei sie sich für's erste Jahr ein B-Minus erteilt
**) Ich bin der Meinung, dass eine Strategie auf ein A4 Blatt passen muss. Warum? Sie muss einem gewöhnlichen Mitarbeiter oder Interessierten einfach und schnell erklärbar sein. Sonst wird ein Mitarbeiter sie nie selber leben und ein Interessierter nie verstehen was das Unternehmen eigentlich will und für was es steht.

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Vortrag: Problembehebung bei Projekten

Im Rahmen der Ausbildung zum Webprojektmanager am SAWI habe ich am vergangenen Freitag anhand von praktischen Beispielen gezeigt was Projektarbeit ist und wie man wieder auf die Erfolgsstrasse zurückfindet in Projekten, die in Schieflage geraten sind. Unterlagen hier.

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Martin Spieler: Wirtschaft sollte einlenken.

Seit ein paar Wochen kriege ich die Handelszeitung frei Haus zugeschickt (Danke dem edlen Spender). Beim Weglegen auf den Lesestapel für den Nachhauseweg beiläufig über die Titelseite geschaut und beim Leitartikel von Martin Spieler hängen geblieben.

"Abzocker»-Streit: Wirtschaft sollte jetzt einlenken.

Wenn die Wirtschaft nicht in Kauf nehmen will, dass das Vertrauen in sie bei einer breiten Bevölkerungsschicht noch mehr abnimmt, muss sie jetzt zusammen mit der FDP rasch Hand zu einem tragfähigen Kompromiss bieten. Konkret gilt es, den Widerstand gegen eine Abstimmung an der GV über die Gesamtsumme der Bezüge von Geschäftsleitung und VR sowie die jährliche Wiederwahl von Verwaltungsräten aufzugeben. Natürlich wird dadurch der Handlungsspielraum der Firmen eingeschränkt. Dies ist aber weniger problematisch, als wenn die «Abzocker»-Initiative nicht zurückgezogen wird und es zu einem aufreibenden Abstimmungskampf kommt. Angesichts schwer nachvollziehbarer Boni würde es in dieser Schlacht auf Seiten der Wirtschaft nur Verlierer geben."

Einverstanden Herr Spieler. Nun habe ich schon mehrfach gescheite Kommentare von Ihnen gelesen. Vielleicht bestell ich mir dafür sogar ein bezahltes Abonnement der Zeitung.

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Deutschland wird den Datenkauf bereuen, oder alles verkehrt sich in sein Gegenteil

Die Regierung von Andrea Merkel hat beschlossen die Daten-CD zu kaufen. Sie wird es bald bereuen. Wieso?

Kurzfristig ist damit die Büchse der Pandora aufgemacht worden. Es lohnt sich in einem Land wie der Schweiz kriminell zu werden und die geklauten Daten in Deutschland an das meistbietende Landesfinanzamt zu verkaufen. Viele weitere CDs werden in den nächsten Wochen und Monaten zum Kauf angeboten werden. EInige davon möglicherweise mit echten Daten, einige bestimmt mit falschen Daten. Die Steuerbehöhrden werden bald nicht mehr wissen wo ihnen der Kopf steht ob soviel Daten von richtigen und vermeintlichen Steuersündern.

Kollateralschaden I: Das Klima in vielen Banken wird vergiftet werden (Ist er möglichweise ein Dieb?).

Mittelfristig wird eine wahre Prozesslawine über die entsprechenden Ämter und Behörden niedergehen. Die jetzt in Aussicht gestellten vielen Millionen Nachsteuern beflügeln die Fantasie von Finanzministern und Steuerfandern. Dabei wird auch der eine oder andere Unschuldige in den groben Maschen der Fahnder hängen bleiben und sich juristisch wehren.

Langfristig fatal ist das Signal, dass der Rechtsstaat situativ kein Rechtsstaat mehr ist. Die Bürger werden dem Staat noch mehr misstrauen als bisher schon. Keine gute Aussicht für eine eh schon zerrüttete Beziehung.

Die vermögenden Steuerflüchtlinge werden dannzumal schon lange einen andern sicheren Hafen für ihre hinterzogenen Gelder gefunden haben. Es bieten sich an: Hong Kong, Singapore, verschiedene US-Bundesstaaten.

Kollateralschaden II: Diese Steuerparadise wird auch Deutschland nicht mehr knacken können, die Gelder also für immer dem Fiskus entzogen, anstatt mit der Schweiz das fast fertig verhandelte Doppelbesteuerungsabkommen rasch fertig zu verhandeln und um eine wie auch immer geartete Abgeltungssteuer zu ergänzen.

Kommt dazu, dass die nun zu erwartenden Nachsteuern zwar hohe Summen versprechen - von mehreren hundert Millionen Euro ist die Rede - die deutsche Staatsverschuldung aber derart astronomisch hoch ist, dass es trotzdem nur einen Tropfen auf den heissen Stein ist. Richtig: Steter Tropfen höhlt den Stein. Doch die Zeit drängt.

Kollateralschaden III: Ich warte jeden Tag darauf, dass eine prominente Person, (gut betuchter Parteispender oder am Ende gar ein Abgeordneter) auf einer dieser Listen auftaucht und die Regierung arg in Bedrängnis bringt, sie vielleicht sogar zum Rücktritt zwingt. Weil im aktuellen Klima - das war schon bei Otto Graf Lambsdorf so - sind Beziehungen zu solchen Personen ein Rücktritt wert.

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Deutsch-Schweizerische Freundschaftsbezeugungen

Herrlich, in der Arena hauen sich Dirk Schütz (Chef der Bilanz) und Hans Eichel (Ex-Finanzminister in Deutschland) die Köpfe ein. Beides Deutsche.

Ansonsten wird in der Arena laut diskutiert mit wenigen Pointen, ausser vielleicht dieser: Die Schweiz ist wie Bayern ohne Wiedervereinigung (Hans Eichel).

Wie immer ists eigentlich gar nicht so schwer:

  • Der Staat sind wir. Er hat in erster Linie uns zu dienen.
  • Steuerbetrug geht nicht. Was ich zum Thema Steuern denke, habe ich schon notiert.
  • Staatliche Hehlerei geht nicht.
  • Ein Bankengeschäftsmodell, das auf der Behilfe zum Steuerbetrug fusst, geht nicht.
  • In Deutschland ist der Sozialstaat aus dem Ruder gelaufen: Nur noch 4 von 10 Personen leben vom selber Verdienten. D.h. konkret: Der Umverteilungstrend muss umgekehrt werden. Sonst wird das Staatswesen noch weiter ausgehöhlt (Vermögende Personen werden andere Wege finden, sich der Steuerpflicht zu entziehen. Noch weitere Bevölkerungskreise sehen als selbstverständlich an, sich vom Staat aushalten zu lassen. Der Mittelstand dazwischen wird ausradiert bis zur Unkenntlichkeit.)
  • Dasselbe gilt für weitere Staaten und wenn sie nicht aufpasst auch für die Schweiz.
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