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1 Million für die Schweizer Wirtschaft

Die Weltwoche hat uns inspiriert: Nach dem die Banken mit Milliardenbeträgen gestützt wurden, wollten wir konkret was für die Schweizer KMUs machen. Also bietet local.ch 1 Million gratis Telefonanrufe für Schweizer KMUs an. Wie's geht? Hier erklären wirs.


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Ooops, das ging daneben

Ein weiterer Höhepunkt in der aktuellen Finanzkrise: Das Titelbild der heutigen Weltwoche Ausgabe ist getitelt mit "La crise n'existe pas". Heute morgen um 07h00 kündigt das Eidgenössische Finanzdepartement eine CHF 66 Milliarden schwere Rettungsaktion für die UBS an (Die grösste Bankenrettungsaktion weltweit im übrigen). Aha, peinlicher kanns nicht daneben gehen bei den neoliberalen Journalisten von der einstmals grossartigen Weltwoche. Roger Köppel, seine Wirtschaftsredaktorin Carmen  Gasser sowie weitere Gastautoren, z.B. besonders grossartig im völlig missratenen Timing Gerhard Bührer, der Chef von Economiesuisse, haben vor allem eines bewiesen: Dass sie nichts begriffen haben.

Ich halte es da eher mit einen vorgängigen Blogposts: Das Schlimmste ist erst da wenn's auch gedacht ist. 

Nun zur Frage: How to fix this mess? Auch das ist nicht so schwierig: Demut, Besinnung aufs Wesentliche - Familie und Freunde, einfache Modelle an den Finanzmärkten - Aktien, Obligationen und that's about it, eine Wirtschaftsordnung in der sich ein Franken investiert in echte Arbeit mehr lohnt, als ein Franken investiert in Finanzinstrumente.

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Die Krise als Logo-Friedhof

Gefunden auf der BBC News Website.

So schnell geht das und es nicht nicht vorbei...

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Auf dem Weg...

Gestern morgen habe ich über den £50 Mia. Bailout hier in Grossbritannien geschrieben. Das war ein paar Moment bevor die britische Regierung noch weiter ging und mittels Garantien und weiteren Massnahmen die Banken faktisch teilverstaatlicht und mit dem koordinierten Zinsschnitt der grossen Zentralbanken der Staat nochmals massiv den Banken unter die Arme hilft. Wir sind also schon ein gutes Stück weiter auf dem gestern beschriebenen Weg zu einer quasi Verstaatlichung der Finanzindustrie sowie einer umfassenden Garantie für die Aktivitäten derselben.

Heute scheinen sich die Märkte etwas zu erholen. Vielleicht hats genutzt, dass der Chef der Europäischen Zentralbank, Trichet, den Finanzleuten ins Gewissen geredet hat.

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Heute in: London an der FOWA

Zusammen mit den Freunden von Search.ch bin ich mit Cédric von heute bis Freitag an der Future of Web Application Conference in den London Docklands, auch wenn man vom Bild schliessen könnten wir seien in Dubai an der Sonne.

Mit Koni und Cédric

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I like paying taxes. With them I buy civilization

Heute morgen hier in London war die BBC Schlagzeile in den 7 Uhr Nachrichten: £50 Bailout for British Banks. De facto ist die Regierung im Begriff die Banken hier auf der Insel (zumindest teilweise) zu verstaatlichen. Und das im Geburtsland des Kapitalismus (1)! Wie vor ein paar Tagen geschrieben: Die Geschichte ist erst zu Ende gedacht wenn sie die schlimmst mögliche Wendung genommen hat. Und da sind wir heute ein gutes Stück weiter. Ich glaube langsam müssten die Regierungen sich zu überlegen beginnen, den ganzen Bankensektor zu garantieren, oder eben den gesamten Finanzsektor zu nationalisieren. Sprich wir alle als Individuen und Staatsbürger werden letztendlich für den Unsinn und die Exzesse einer Industrie bezahlen müssen. Und möglicherweise ist das der Preis den wir bezahlen müssen, um schlimmeres zu verhindern. Um es mit Oliver Wendell Holmes, einem Richter am höchsten Gericht der USA, zu sagen: Steuern sind der Preis für eine zivilisierte Gesellschaft.

(1) Einige Leute sprechen immer von den USA als dem Geburtsland, aber vergessen wir nicht, Adam Smith schrieb das Buch "An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations" hier in Grossbritannien

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