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Heute in: Oberhofen am Thunersee

Für ein P+S GL Meeting bin ich heute mal wieder im schönen Oberhofen. Bekanntlich handelt es sich bei P+S um ein Joint-Venture, deswegen ist das Thema Kooperation immer hoch auf der Agenda. Heute also spielen wir zusammen Tischtennis, um das Gemeinsame zu fördern.

Heute in: Oberhofen am Thunersee

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Ökonomie praktisch: Kooperation würde sich lohnen

Direkt vis-à-vis vom neuen liip Office in Zürich gibts folgendes zu sehen:

Satellite Dishes in Zürich 4

Könnte ich gleichzeitig das ganze Haus aufnehmen mit meiner Handy-Kamera gäbs noch weitere 5 Satelliten-Schüsseln zu sehen.

Kuckt man sich die Schüsseln genau an, so sieht man, dass sie mit drei Ausnahmen alle in die gleiche Richtung zeigen. Wohl sogar auf den gleichen Satelliten, denn laut den üblichen gut unterrichteten Quellen wohnen fast im ganzen Haus Leute von der gleichen Region. Klar, sie möchten Fernsehen aus der Heimat empfangen. Und doch: Gerade effizient ist der ganze Prozess nicht. Würden sich die Hausbewohner die Investitionskosten für eine oder zwei Satellitenschüsseln teilen, hätten sie alle Geld gespart. Aber eben: Das würde Kooperation voraussetzen, etwas was in der virtuellen Welt des Internets in gewissen Bereichen ganz ordentlich klappt, aber in der physischen Welt offenbar manchmal nicht.

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Aha: Die Gurkennorm wird abgeschafft

Heute Morgen in der NZZ aufgeschnappt: Die EU-Gurken-Norm soll abgeschafft werden, aber vielleicht doch nicht. Endlich, sagen manche; leider, sagen andere.

Die Norm selber ist eine der besonders schönen Exemplare von Bureaucrats gone wild aka Apparatschicks at work. So wird zum Beispiel genau festgelegt wie viel Krümmung eine Gurke haben darf: "Leicht gebogene Gurken können eine maximale Krümmung von 20 mm auf 10 cm Länge der Gurke aufweisen".

Nun soll die Norm also abgeschafft werden. Verkauft wird das dann als "Bürokratie-Abbau", laut der zuständigen Kommissarin Mariann Fischer Boel.

Doch so schnell geht das nicht. Konkret sind insbesondere einige der grossen Produzentenländer wie Deutschland, die Niederlande, Frankreich und weite Teile des Handels dagegen. Besonders bei den Staaten ist das scheinheilig, denn auf der einen Seite zeigen sie immer gerne auf Brüssel als Quelle von Ungemach, andererseits wollen sie die lokale Agro-Klientel dann doch nicht verärgern. Denn eine standardisierte Gurke ist europaweit vergleichbar und somit einfacher verpackbar und handelbar. Das hat auch der ehemalige Bayrische Ministerpräsident Edmund Stoiber gesehen, der sich sonst in seiner Pension um die Lichtung des Brüsseler Dschungels kümmert (Flächendeckende Abholzung ist doch schlecht - siehe Amazonas, doch davon ein andermal)

Wird die Norm im Herbst abgeschafft, sind wir alle erleichtert. Oder? Oder etwa nicht? Denn wir, die wir unser Auskommen mittels dem Internet verdienen, profitieren von weltweiten Standards wie kaum jemand sonst...

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