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Heute in: Berlin

Dieses Wochenende waren Cate und ich mit Bettina, Chris und Familie in Berlin ein Hochzeitsgeschenk einlösen.

 Das Tor

Spannend wie sich die Stadt in den letzten Jahren verändert hat. Ich kenne Berlin noch aus der Zeit direkt nach dem Mauerfall. Nun ists eine in Teilen sehr mondäne auf jeden Fall moderne Stadt. Und immer einen Besucht wert!
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Sonntags Zeitungen: Computer Lektüre mit zweifelhaftem Tiefgang

Jeden Sonntag wieder: Zeitung lesen. Die SonntagsZeitung und die NZZ am Sonntag. Aus quasi professionellem Interesse lese ich natürlich auch deren Computer und Multimedia Berichterstattung. Während bei der Sonntagszeitung der Bereich Multimedia gar einen eigenen Bund zugesprochen herhalten hat, fristet die Rubrik bei der NZZ am Sonntag ein eher bescheidenes Dasein (Dafür gibts am Dienstag in der NZZ jeweils die Beilage Auto-Mobil, eine kuriose Mischung aus Auto und Computer).

Diesen Sonntag war die Themenwahl mal wieder eklektisch: Die sich seriöser gebärdende NZZ am Sonntag berichtet über die "Friedliche Koexistenz" mehrer Betriebssysteme auf demselben Computer. VM Ware und ähnliche Software ähnlicher Firmen, ist in der Industrie längst Thema und wird breit eingesetzt (Das fulminante Börsendebüt von VM Ware ist beredetes Zeugnis). Doch ist ein solcher Artikel für die breite Leserschaft nicht etwas zu technisch?

Die SonntagsZeitung setzt auf einfachere Kost: Facebook. In zwei längeren Artikeln wird über die Kraft hinter Facebook geschrieben und über den angeblichen Facebook Hype in der Schweiz. Ein Erbe eines grösseren Vermögens macht einen Club auf, hat eine ebenfalls weich gelandete junge Dame als Freundin und der Redaktor verwundert sich, dass dieser besagte Erbe ganz viele Freunde auf Facebook hat. Ja lieber Redaktor: Das ist im Nicht-Facebook Leben ganz genau so. Wenn du Chef eines angesagten Clubs bist, hast du plötzlich ganz ganz viele Freunde. Das Geschäftsprinzip eines Nachtclubs fusst auf dem.

Und noch was: Sonst scheint die Journalistengemeinde gerade der Sonntagspresse gerne mal einen Economist Artikel als Vorlage zu nehmen. Ist ja auch super: Der Economist erscheint am Freitag, da hat man grad noch Zeit die Woche zu retten und doch noch etwas einzureichen für die Sonntagsausgabe. Einfach hoffen, dass der Chefredaktor andere Dinge liest, oder dass er das auch schon gemacht hat und somit im selben Boot sitzt. Doch diesmal hat das nicht geklappt. Der Economist schreibt in seiner jüngsten Ausgabe:
"Social networking will become a ubiquitous feature
of online life. That does not mean it is a business".
Hat's wohl nicht bis auf die SonntagsZeitung Redaktion geschafft. Oder vielleicht doch: Diese Story kann dann in zwei Monaten gebracht werden...
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Radically Simple IT

Heute für einmal eine Leseempfehlung: Radically Simple IT von David M. Upton and Bradley R. Staats (Free, Registration aber notwendig) in der aktuellen Ausgabe der Harvard Business Review.

Um was gehts: IT Systeme sind meist zu komplex. Und bei neuen Projekten nimmt die Gesamtkomplexität meist noch zu. Unter anderem weil die alten Funktionalitäten nachgezogen werden müssen. Dazu kommt, dass in der Spezifikationsphase meist die Bedürfnisse nicht abschliessend und verbindlich aufgenommen und beschrieben werden können. Die zukünftigen NutzerInnen wissen oft nicht wie die Bedürfnisse genau zu formulieren sind. Und einmal entwickelt und veröffentlicht fallen die Nutzer über die zuvor hart arbeitende Entwicklungscrew her weil die neue Version nicht das tut was die alte tat (Aktuelles Beispiel Bluewin Relaunch).

Der vorliegende Artikel schildert den Fall einer japanischen Bank, die konsequent einen anderen Weg gegangen ist. Anstatt ein grosses System zu bauen, hat die Bank konsequent auf folgende Punkte gesetzt: Verschmelzen der umsetzenden Business und IT Teams, konsequent die einfachst mögliche Technologie einsetzen, durchgängig modularer Aufbau und das System gezielt auf Front-Nutzerbedürfnisse ausrichten.

Anstatt einen gigantischen Betrag für das neue System einsetzen zu müssen, fielen bloss $55 Mio an; etwa 10% im Vergleich zu einer traditionellen Systemeinführung.
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Klassenzusammenkunft

Vor ein paar Wochen erhielt ich einen Anruf von Margot Knobel. Margot wer? Nach ein paar Worten hab ichs dann auch kapiert: Wir haben miteinander vor bald fünfundzwanzig Jahren zusammen in die Sekundarschule Fraubrunnen besucht.  Ein Vierteljahrhundert, um es noch mit einer Spur mehr Pathos zu sagen. Sie und ihre Schwester organisieren eine Klassenzusammenkunft.

        Fast wie damals im Skilager

Letzten Freitag fand diese nun statt: in Schalunen. Nach so langer Zeit die Gspänli von damals wieder zu sehen war herrlich. Zusammen in alten Erinnerungen schwelgen. Zum Beispiel die gemeinsame Schulreise auf den Monte Generoso. Damals noch mit den alten grünen SBB-Wagen, Capolago noch Kiesperrons, und alle mit einer grossen Mähne wie damals üblich in den 80-er Jahren. Und natürlich miteinander die Werdegänge seither besprechen. Ein Gspänli ist Chef einer grossen IT-Firma, viele sind in der Region Fraubrunnen geblieben, Margot ist mit ihrem Mann heute in Hanover. Spannend.
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Mapper - Endlich wissen wo die Einladung stattfindet

Das Problem kennen wir doch alle: Wir verabreden uns im Freundeskreis für ein Skiwochenende in den Alpen. Der Organisator kuckt für Unterkunft und Restaurant. Für Hans, der keine Skis hat, sucht er noch einen Skiverleih aus. Und jetzt? Eine grössere Copy / Paste Übung, um alles in ein Wordfile zu packen und an die Teilnehmer verschicken? Kein sehr effizienter Weg.

Doch ab sofort gibts eine praktische Lösung: Mapper.ch. Mit wenigen Mausklicks kann das Skiweekend direkt auf einer Karte festgehalten werden. Ein Pin für das Hotel, einer fürs Restaurant und für den Skiverleih. Click, click, click und schon kann die Karte an alle Teilnehmer verschickt werden.



Einfach mal ausprobieren!
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